Joe Haeg Jersey Aktiv gegen Amenorrhö - so geht es mir nach 3 Monaten - PrettyPrettyWell.com
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  • Amenorrhö & Hormonbalance

    Aktiv gegen Amenorrhö – so geht es mir nach 3 Monaten

    Aktiv gegen Amenorrhoe - meine Erfahrung

    So ihr Lieben, ich dachte es wird mal Zeit für einen kleinen Zwischenstand. Denn vor ziemlich genau 3 Monaten habe ich die Ärmel hochgekrempelt und bin in See gestochen (haha oh Gott), um mich nach meiner Amenorrhö Diagnose aktiv auf die Suche meines „missing pieces“, meiner Periode zu begeben. Uuuuund, was soll ich sagen, ich habe sie gefunden!

    Welcome back Tante Rosa aus LEIBzig!!

    Ich war fest davon überzeugt schwanger zu sein

    In der Woche, als ich sie zum ersten Mal nach mehr als 2 Jahren wiederbekommen habe (Anfang Oktober), war ich fest davon überzeugt schwanger zu sein. Die ganze Woche schon hatte sich mein Bauch total komisch und aufgebläht angefühlt… schließlich besorgte ich mir einen Schwangerschaftstest. Tja, aber den musste ich dann gar nicht mehr machen. Ich habe echt fast geweint.. und dann darauf angestoßen mit meinem Freund (das wird wohl auch nicht mehr vorkommen in Zukunft ;))

    Als ich meine Tage vor kurzem zum zweiten Mal bekam, glaubte ich zunächst eine Nierenentzündung zu haben.

    Ihr seht schon, mein Körper muss sich da wohl erstmal wieder „eingrooven“ 😉

    Mein erster Zyklus

    Mein bislang erster und einziger Zyklus nach meiner Amenorrhö war sehr lang, so 36 – 37 Tage. Aber das ist wohl der typischer Heilungsverlauf einer Amenorrhö: von gar nichts hin zu verlängerten Zyklen > 35 Tage (Oligomenorrhö), bis sich dann irgendwann eine normale Zyklusdauer von 28 Tagen (+/- 7 Tagen) einstellt. Meine Tage waren zudem super schwach (I mean: SUPER schwach), vor allem beim zweiten Mal. Aber hey…

    … ich bin so dankbar!

    Ich bin jedenfalls wahnsinnig dankbar dafür! Dankbar für meinen Körper, dankbar für all die Hilfe und die guten Ratschläge, die ich erhalten habe, dankbar für all die positiven Veränderungen in meinem Leben.

    Ich bin dankbar für euch, für all die lieben und bestärkenden Kommentare. Für dich, dass du diesen Blog liest… DANKE! Du weißt gar nicht, wieviel mir das bedeutet. ❤

    Wenn ich zurückschaue, empfinde ich die letzten Wochen einfach nur als überwältigend. Diese Zeit hat mir nur mal wieder deutlich gemacht, dass wir selbst die Schöpfer(innen) unseres eigenen Lebens sind! Denn mit einer inneren positiven Einstellung, Authentizität, ein bisschen Mut, Disziplin und lieben Menschen um sich herum, die einem zur Seite stehen, egal was man / ich mir schon wieder in den Kopf gesetzt habe, kann man aus seinem Leben ein gutes Leben machen. Ein sehr gutes Leben sogar. Ok, ok: ein ausgezeichnetes Leben!

    Wir haben die Wahl. Choices. Chances. Changes. Das sind die 3 großen Cs im Leben.

     

    You must make a choice to take a chance or your life will never change.

     

    Amenorrhö – die ersten Erfahrungen meines Heilungsweges

    Also: Hier nochmal eine kleine Zusammenfassung über die Maßnahmen, die ich ergriffen habe, um aktiv etwas gegen meine hypothalamische Amenorrhö zu tun und meine Periode zurückzubekommen. Ganz natürlich und ohne hormonelle Behandlung. Bäm!

    1. Sport und Amenorrhö

    Am Drastischsten zu spüren bekommen habe ich wahrscheinlich die Umstellung meines Sportprogramms. Zuvor habe ich – wie im Artikel Ist mein Sportprogramm in Balance beschrieben – doch eher hart trainiert; Functional Training. Body Combat. Body Attack. Klingt schon eher so als würde man gegen seinen Körper trainieren und nicht mit ihm. Dazu kamen regelmäßiges Laufen und Fahrradfahren, um die 16km am Tag.

    Amenorrhö und Yoga

    Seit August besteht nun mein Sportprogramm hauptsächlich aus Yoga. Durch Yoga habe ich nicht nur eine wahnsinnig befriedigende neue Sportroutine für mich entdeckt, sondern auch einen Weg, um mehr zu mir selbst zu finden. Um meinen Geist zu beruhigen. Es ist ein bisschen wie eine bewegte Meditation für mich, nach der ich mich jedes Mal besser fühle. Gestärkter. Glücklicher. Ausgerichteter. Geerdeter.

    Amenorrhö und Hormon Yoga

    Neben Yoga ist Hormon Yoga die zweite Bewegungsroutine die ich für meinen Genesungsweg mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet habe. Hormonyoga mache ich nun seit September einmal die Woche bei der tollen Kerstin Feda in einer genauso tollen Frauengruppe.

    Hormon Yoga ist eine Form von Yoga, bei der eine kraftvolle Atmung (so wie die Feueratmung Kapalabhati) und die damit zusammenhängende Energielenkung im Mittelpunkt stehen. Die durchs Atmen freigesetzte Energie wird dabei durch die Kraft der Gedanken zu den bestimmten hormonerzeugenden Drüsen und Organen (Eierstöcke, Schilddrüse, Hypophyse) geschickt. Das Ganze ist ziemlich energetisierend und hat wohl auch wissenschaftlich bewiesene positive Ergebnisse auf den weiblichen Hormonhaushalt. Die Zielgruppe von Hormonyoga sind alle Mädels mit hormonellen Dysbalancen und Zyklus- sowie Wechseljahrsbeschwerden. Und das Beste: das Ganze soll einen zudem lange jung, (sexuell) aktiv und schön halten.

    Die Herausforderung bei Hormon Yoga ist, dass es gerade am Anfang jeden Tag praktiziert werden muss, um einen Effekt zu haben; da muss man sich schon manchmal durchbeißen. Zusammen mit meiner China-Tee Mischung (s. weiter unten) war es mir dann auch echt manchmal etwas zu viel, so dass ich Herzklopfen, leichten Schwindel und Hitzewallungen bekam. Aus diesem Grund habe ich, nachdem ich nun meine Tage zum zweiten Mal wieder bekommen hatte, sowohl Hormon Yoga als auch China Tee etwas runtergefahren. Und dafür wieder ein paar anstrengendere Sportübungen integriert 😉

    Amenorrhö und Lauftraining

    Auch laufen gehe ich wieder seit ein paar Wochen, aber eher kurze Runden ohne Tracker. Keine Sprints, kein Krafttraining. Ich versuche einfach in mich zu spüren und zu schauen, was mir gut tut; kein trainieren mehr um jeden Preis.

    Amenorrhö und Sport – mein Fazit:

    Die Umstellung meines Sportprogramms zeigt sich natürlich auch in meinem Körper; ich habe etwas zugenommen und bin nicht mehr ganz so drahtig wie vorher.

    Irgendwie… kuscheliger bin ich geworden 😉 Da hat sicherlich auch die Ernährung einen Teil zu beigetragen.

    2. Ernährung und Amenorrhö

    Meine Ernährungsumstellung hat angefangen mit einem Beratungsgespräch bei Frau Zeng, der TCM Beraterin (TCM = Traditionelle Chinesische Medizin) meines Vertrauens aka die mir zugeteilt wurde 😉

    Hier findest du die ganze Story zum nachlesen: TCM und andere Kräuter – Traditionelle Heilmittel aus Ost & West

    Mehr warm essen

    Frau Zeng riet mir dringend dazu, warm zu frühstücken und auch insgesamt, mehr warm zu essen. Weniger Joghurts, Müslis, Sandwiches und Salate; mehr Porridge, Suppen, Eintöpfe und Gekochtes. Seitdem steht bei mir jeden Morgen ein warmes Frühstück auf dem Plan; meistens ein Porridge aus Haferflocken mit Zimt, Ghee und frischem Obst. (z.B. TCM Power Porridge mit Honig und Ghee). Da ich mich irgendwie ein bisschen daran satt gegessen habe in den letzten Wochen, probiere ich gerade einiges an neuen Frühstücks-Kombis aus. Um dabei immer schön entlang der 5 chinesischen Elemente zu kochen, habe ich mir diesen TCM Frühstücks-Spickzettel erstellt, den ich gerne mit euch teile: TCM Power Bowls – ein easy peasy Frühstücks-Baukasten. Manchmal gibt’s auch einfach einen warmen Toast mit Ziegenkäse oder Hummus.

    Seed Cycling

    Oh ja apropos Hummus; Seed Cycling ist auch etwas, das ich nun seit ein paar Wochen praktiziere. In der ersten Zyklushälfte gibt es dabei immer Kürbiskerne und Leinsamen, in der zweiten Sesamsamen und Sonnenblumenkerne.

    Amenorrhö und TCM

    Zu jedem Frühstück gehört zudem seit August das TCM Tee-Granulat, das ich von Frau Zeng verschrieben bekommen habe. Mit 15 unaussprechlichen verschiedenen Inhaltsstoffen, u.a. Bombyx batryticatus = mumifizierte Seidenraupen. Nom 😉 Der Tee schmeckt ein bisschen so wie Suppe; anfangs habe ich ihn immer morgens und abends getrunken (6g), bis ich schließlich auf einmal täglich runtergegangen bin (3g). Aktuell trinke ich noch 2g Tee am Tag. Ist auch etwas dem Preispunkt geschuldet, denn eine Tee-Mischung für 3-4 Wochen kostet um die 50€; Rezeptgebühr und Beratungsgespräch noch nicht mit einbegriffen.

    Deswegen:

    Danke für alles Frau Zeng, aber ich versuche es jetzt mit alternativen Methoden zu dieser alternativen Methode 😉

    Amenorrhö Tees

    Aktuell probiere ich mich durch die westliche Kräuterküche mit Frauenmantel und Beifuß; beides sehr wohlschmeckende Tees, die schon seit Jahrhunderten bei unseren westlichen Kräuterhexen beliebt waren. Frauenmantel wird nicht ohne Grund auch Allfrauenheil genannt. Oder Alchemilla; namensgebend für ein gutes Buch zum Thema Frauen-Heilkräuter, das ich empfohlen bekommen habe (danke Lissy :)) und gerne weiterempfehle!

    Amenorrhö und Hunger

    Mh, was noch?! Insgesamt habe ich versucht, Hunger zu vermeiden. Ich habe wieder mehr Kohlenhydrate aufgenommen in meinen Speiseplan und auch viele gesunde Fette, wie Nüsse, Seefisch oder Avocados.

    Wenn ich Hunger bekommen habe, habe ich gegessen. Auch wenn es 12:00 Uhr nachts war; klingt eigentlich logisch, wa?!

    3. Leben und Psyche

    Puh, ja und was sonst noch so abging in meinem Leben ist irgendwie auch verrückt.

    Amenorrhö und Weiblichkeit

    Wie du sicher mitbekommen hast, wenn du diesen Text liest, habe ich diesen Blog hier gestartet, als eine Art digitales Tagebuch. Die Seite ist für mich eine Form von Selbsttherapie; ein Projekt, das so viele Konsequenzen nach sich zieht und gezogen hat, die ich vorher überhaupt nicht abschätzen konnte. Der Artikel mit dem Sportprogramm zum Beispiel, oder der zum Thema Weiblichkeit – das waren richtige Prozesse, bei denen ich während des Schreibens wirklich mein Innerstes nach außen gekehrt und erkannt habe, was los ist.

    Durchs Schreiben habe ich erkannt, wer ich eigentlich bin und welchen Glaubenssätzen ich lange Zeit anhing. Und auch, wer ich sein möchte. Und was ich geben möchte.

    Ich möchte andere Frauen und Mädels dazu inspirieren, auf ihr Herz zu hören und sich weniger an den von außen als wünschenswert vorgelebten Idealbildern zu orientieren.

    Was ist wesentlich?

    Ich habe wahnsinnig offene und heilsame Gespräche mit meiner Familie, Freunden und auch Arbeitskollegen gehabt zu Themen, über die ich geschrieben habe. Ich habe neue Freundschaften geknüpft und wieder von alten Bekannten gehört, von denen ich schon lange nichts mehr gehört habe. Und auch einige Projekte haben sich dadurch ergeben… ich freue mich auf alles, was noch kommt!

    Mehr und mehr fühlte es sich dabei falsch an, in meinem alten Job zu bleiben, in dem ich zu viel arbeitete und kurioserweise die meiste Zeit damit verbrachte „Body shaming“ Emails zu verfassen. „Hast du deinen Beach-Body schon erreicht? Sarah hat es geschafft, in nur 2,5 Wochen 4 kg abzunehmen. Das kannst du auch!“ – furchtbar.

    Nein! Ich will „Body positivity“!

    Klar hast du einen Beach Body. Denn hier ist die Anleitung, wie man einen Beach-Body bekommt:
    1. Have a body
    2. Go to the beach

    Ich habe meinen alten Job also losgelassen und mich für einen neuen entschieden. Auf 30 Stunden Basis, in einem netten Team, ohne großen Druck (hoffe ich ;)). Ich werde da zwar so wenig verdienen, wie schon lange nicht mehr, aber die Freiheit die ich dadurch gewinne ist es mir wert. Mehr Schreiben, mehr Yoga, mehr Herzensdinge – ich kann es kaum erwarten!

    Und noch eine Sache zum Thema Job:

    Der Lebenslauf ist nur ein Stück Papier. Eine Seite. Manchmal zwei. Lass dich davon nicht stoppen.

    Love it. Leave it. Or change it!

    Du bist gefragt; sich beklagen und darauf zu warten, dass sich die Umstände ändern, führt meist zu nichts. Denn man kann nicht die anderen ändern, sondern nur sich selbst. Also: Weg mit den Blockaden, steh’ dir nicht selbst im Weg. Sei mutig, öffne dein Herz. Take action! Go!!

    Chacka.

    Deine Insa

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