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  • Authentizität & Selbstliebe / Immunsystem & innere Stärke

    Good vibes only – so änderst du dein Mindset und machst Stolpersteine zum Sprungbrett (inkl. 10 Stimmungsbooster Tipps mit Sofort-Effekt)

    Schicksalsschläge als Chance

    Warum ich?? Natürlich war auch das einer meiner ersten Gedanken, als ich vor gut 3 Wochen die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhielt. Und auch viele meiner Freunde und Bekannte reagierten so, als sie davon erfuhren.

    „Was?!! Wieso du? Du lebst doch sowieso schon wie ein Mönch.“

    (Haha, naja, so ist es ja nun auch nicht ;))

    Aber ja, ich habe schon immer sehr auf meine Ernährung geachtet, mache viel Sport, eigentlich fast jeden Tag Yoga, meditiere regelmäßig und versuche Stress zu vermeiden (was natürlich nicht immer geht, schließlich wohne ich mitten in Berlin-Kreuzberg, da ist schon mein Arbeitsweg mit dem Fahrrad ein reinster Survival-Trip).

    Warum NICHT ich?

    Doch nach meinem ersten Impuls, voller Selbstmitleid „Warum ich?“ zu wimmern und mich unter meiner Bettdecke zu verkriechen, dachte ich auch ziemlich schnell: „Warum denn eigentlich NICHT ich?“ Falls es einen Gott oder so etwas gibt wird er /sie / es sich schon etwas dabei gedacht haben, warum er mir diese Diagnose geschickt hat. Auch Mutter Teresa hatte diesbezüglich eine sportliche Einstellung:

    „I know God will not give me anything I can’t handle.
    I just wish that He didn’t trust me so much.“ 

    Positive Veränderung = Vision + Disziplin

    Ich muss dazu sagen, dass ich von Grund auf ein positiver Mensch bin. Ich glaube an die kreative Schaffenskraft in jeder / jedem von uns. Ich glaube an unsere Selbstheilungskräfte. Ich glaube daran, dass man sich und sein Leben ändern kann, wenn man es denn wirklich möchte. Also wirklich, wirklich. Und wenn man dann auch bereit ist, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen und konsequent zu verfolgen.

    Und ja, vielleicht ist das manchmal ein bisschen naiv / idealistisch von mir. Aber ich bin lieber ein bisschen naiv und idealistisch, als allzu realistisch und griesgrämig. Realität haben wir eh alle genug.

    #ThisIsForTheOnesWhoDream ✨

    Schicksalsschläge als Chance sehen

    Ok, ich schweife ab. Es geht ja eigentlich darum, wie man mit Diagnosen, Schicksalsschlägen und Stolpersteinen umgeht, wie man also die im Personaler-Kontext oft gepriesene Resilienz und innere Stärke entwickelt. Resilienz bedeutet ganz einfach: fällst du hin, stehst du wieder auf. Manchmal eben auch wie der Phoenix aus der Asche.

    Man kann die Dinge immer von zwei Seiten betrachten. Vor allem Rückschläge, Trennungen, Krankheiten,  vermeintliche persönliche Katastrophen also, KÖNNEN zu den besten Lehrmeistern und Wachrüttlern für uns werden; wenn wir sie denn als solche erkennen.

    So wurde schließlich meine Amenorrhö, die ich in den ersten Monaten / Jahren einfach komplett ignoriert hatte, da sie mir unangenehm war und mir Gefühle von Minderwertigkeit und „irgendwas ist nicht ok“ gab, schließlich zu einem wahnsinnig starken Antrieb und Motivator für mich. Wie eine sehr gute Freundin.

    (Beziehungsweise eine so gute ja eigentlich auch eigentlich nicht, als wir uns schließlich richtig gut kennenlernten verschwand sie auf einmal aus meinem Leben… ;))

    Hinschauen – Annehmen – Aktiv werden
    (Und zwischendrin immer schön in Dankbarkeit üben)

    Die Veränderung zum Positiven begann, als ich die Amenorrhö als Zeichen meines Körpers erkannte, dass irgendetwas aus der Balance geraten war, um das ich mich kümmern sollte. Ich sah hin. Ich nahm sie an und beschloss, die entsprechenden Schritte zu gehen. Alle. Inklusive einer Umstellung meiner Ernährung, meines Sportprogramms und jeden Tag 30 Minuten Hormonyoga für 3 Monate. Es gilt:

    Positive Veränderung = Vision + Disziplin.

    Nur so konnte ich mein „missing piece“ schließlich wiederfinden und meine Amenorrhö natürlich heilen.

    Heute bin ich so dankbar dafür, dass ich die Zeit meiner Amenorrhö erleben durfte, denn umso mehr schätze ich heute, dass meine Periode zurück ist und ich jede Monat durch meine Menstruation angezeigt bekomme, dass ich gesund bin. Und nicht schwanger 🙂

    Und weiter noch: Ohne meine Amenorrhö, hätte ich nie meinen Blog www.prettyprettywell.com gegründet, ein Amenorrhö E-Book geschrieben und so viel über mich selbst und meine starken und weichen Seiten gelernt. Mein Leben wäre sicher 180° anders. Ich habe unglaublich tolle Menschen kennengelernt und für mich (erneut) herausgefunden, wie sehr mir das Schreiben und Gestalten Spaß macht. Seit meiner Teenagerzeit hatte ich das ganz schön vernachlässigt. Eine win – win – win – win Situation quasi!

    Und ich bin meiner Amenorrhö noch für eine andere Sache dankbar:

    Ich bin dankbar für die Erkenntnis, dass Selbstheilung möglich ist. Dass wir auch fernab von der klassischen Schulmedizin („nehmen Sie doch einfach wieder die Pille“) Heilung finden können.

    Good Vibes only

    Amenorrhö zum Frühstück, MS als Hauptgericht

    Vielleicht klingt das, was ich jetzt sage, irgendwie makaber, aber: irgendwie war die Amenorrhö auch das perfekte Aufwärmprogramm für meine MS-Diagnose diesen Juni *Ärmelhochkrempel* (macht man das eigentlich noch mit den Sternchen?! ;))

    Denn, ich wusste was zu tun war: Sobald ich wieder einigermaßen fit im Kopf war, begann ich zu lesen und zu forschen und freue mich jeden Tag darauf, wieder etwas Neues zu lernen über mich, meinen Körper, unser Gehirn, Krankheit im Allgemeinen und empfohlene Ernährungsweisen im Besonderen… Indem ich begonn, selbst etwas zu unternehmen, fühlte ich mich so, als würde ich die Kontrolle zurückgewinnen, Schritt für Schritt.

    Ich beschloss nicht mehr länger die passive Patientin zu sein, sondern eine aktive Kämpferin.

    Ich entschied mich dafür, die guten Dinge der MS Diagnose zu sehen: Wir haben einen neuen Teppich, der uns sogar fast noch besser gefällt als der alte. Durch die Kortisoninfusionen, die ich während meines Schubs bekommen habe, kann ich nun fast einen Spagat (denn das Zeug macht die Sehnen irgendwie weicher). Ich habe bereits jetzt so tolle und inspirierende Menschen kennengelernt und ein ganz neues Forschungsfeld im Gesundheitsbereich für mich entdeckt, das vielleicht von mir entdeckt werden wollte!

    Und natürlich betrifft die Einsicht, dass wir selbst aktiv werden können nicht nur Krankheiten.

    Trennung als Chance

    Dein Partner trennt sich von dir? Ok, das ist nicht schön. Aber wenn du wirklich ehrlich zu dir bist, war die Beziehung vielleicht auch für dich nicht mehr so erfüllend?! Schreib dir doch mal alle Punkte auf, die gut daran sind. Schau hin und akzeptiere die Situation, so wie sie ist: eine Situation. Ohne Bewertung. Dann kannst du aktiv werden: nutze erst einmal alle blitzschnell Stimmungsbooster Tipps, die du am Ende des Artikels findest. Triff Freunde. Geh aus. Hab Spaß.

    Kauf dir einen rosa Teppich und rosa Kaffee-Tassen, just because you CAN.

    Jobverlust als Chance

    Du verlierst deinen Job? Auch hier: schau nicht weg, sondern nimm die Situation an. Schreib dir alles auf, was gut daran ist. Dann heißt es wieder: aktiv werden! Tausche dich aus mit Freunden und ehemaligen Kollegen, lass dich beraten, mach ein Coaching, geh auf Reisen und laufe den Jakobsweg, um so herauszufinden, was du eigentlich möchtest im Leben… vielleicht landest du am Ende in einer komplett anderen Branche, oder setzt endlich deinen Traum von einem eigenen Café in die Tat um, wer weiß.

    10 blitzschnell Stimmungsbooster Tipps

    Es kommt hart auf hart? Ok, keine Sorge, ich habe hier ein wasserdichtes Notfallprogramm für dich zusammengestellt mit 10 blitzschnell Stimmungsbooster Tipps, um schnell wieder die Sonne hinter den Wolken zu sehen:

    1. Musik – laut aufdrehen und „abspacken“ wie wir früher so schön gesagt haben, haha 😉

    2. Ruf deine beste Freundin an, deinen besten Freund oder deine Mama und quatsch dir den Kummer von der Seele.

    3. Meditiere. Und stehe erst wieder auf, wenn du wieder voll bist mit (Selbst-)Liebe und Zufriedenheit. Im Hier und Jetzt kann man gar nicht grantig sein; man IST einfach nur. Die Negativität bezieht sich ja fast immer auf irgendetwas, das passiert ist, oder auf etwas, was man antizipiert, also in der Zukunft liegt. Das Jetzt ist einfach nur Jetzt, ohne gut oder schlecht zu sein.

    4. Ok, nach diesem wunderbar spirituellen Tipp kommt jetzt ein ganz flacher auf Klatsch-Magazin-Niveau: Benutze Lippenstift, je knalliger desto besser; es heißt ja nicht umsonst Make-up… to make up… see?

    5. Geh an die frische Luft, entweder spazieren oder joggen. Extrapunkte gibt’s fürs in-die-Luft-boxen dabei. Und doppelt Extrapunkte gibt’s dafür, wenn du dich traust, dich auf ein Feld zu stellen und so laut zu schreien wie du kannst. Ganz schöne Überwindung sag ich euch (man denkt sich halt ‚oh Gott, was wenn das jemand hört und dann die Polizei ruft, oder oder oder…‘); aber auch eine Befreiung.

    6. Stell dich vor den Spiegel und lächele einfach mal für 1 Minute (fake it till you make it).

    7. Mach etwas Kreatives; ich liebe es ja, dann einfach mein Tagebuch vollzuschreiben. Aber auch zeichnen, malen oder Klavier spielen kann sehr heilsam sein und lenkt super ab.

    8. Wasch dir die Haare; klingt komisch, hilft bei mir aber immer um negative Gedanken gleich mit wegzuschäumen. Am besten kalt enden für einen kleinen Brain Freeze – danach ist der Kopf bei mir zumindest – immer wieder klar.

    9. Ok… Klischee aber: Schokolade hilft halt schon 😉

    10. Wenn alles nicht hilft: Such dir einen Welpen, den du ausleihen / adoptieren kannst. Schnell!!

     

    In dem Sinne:

    Mit dem richtigen Mindset können wir Diagnosen und persönliche Schicksalsschläge natürlich nicht vermeiden; aber wir können damit eine Möglichkeit finden, sie besser anzunehmen. Um dann aktiv zu werden und das Beste daraus zu machen. Das Annehmen und Erkennen, dass wir selbst die Reaktion auf jedes Ereignis in unserem Leben in der Hand haben, ist der erste Schritt beim Überwinden und Meistern unserer Schicksalsschläge.

    Life happens… lass es für dich passieren! Du hast die Wahl.

    Lass es dir gut gehen, Pretty!

    Deine Insa

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